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01 Lösung · Private Cloud

Private Cloud im eigenen Rechenzentrum, aufgebaut und rund um die Uhr betrieben

Self-Service, Elastizität und Automatisierung sind Eigenschaften der Plattform, nicht des Hyperscalers. Wir bauen Ihre Private Cloud in Ihrem eigenen Rechenzentrum, in Colocation oder in deutschen Rechenzentren, migrieren Ihre Systeme darauf und betreiben sie danach 24/7. Daten, Standort und Zugriff bleiben bei Ihnen.

Plattform
Proxmox, KVM oder Kubernetes auf Debian. Alles Open Source, kein proprietärer Layer.
Betriebsort
Ihr eigenes Rechenzentrum, Colocation oder deutsche Rechenzentren, ISO-27001-zertifiziert.
Betrieb
24/7 mit Rufbereitschaft, Monitoring und Alerting, Patch- und Eskalationsmanagement.
Exit
Konfigurationen liegen als Git-Repositories bei Ihnen. Kein Lock-in, auch nicht zu uns.

02 Ausgangslage

On-Premise ist kein Rückschritt, aber auch keine Garantie

Drei Sätze, die in fast jedem Erstgespräch zu diesem Thema fallen.

01

„Für diesen Workload trägt sich die Rechnung nicht mehr."

Egress-Gebühren, Cross-Traffic und Premium-Support-Tiers standen selten in dem Business Case, der die Migration begründet hat. Sichtbar werden sie erst, wenn das Volumen wächst.

02

„Im eigenen Rechenzentrum dauert das wieder Tage."

Die Fachabteilung ist an Minuten gewöhnt. Ohne Self-Service und Automatisierung tauschen Sie ein Abhängigkeitsproblem gegen ein Effizienzproblem, unabhängig davon, was die Kostenrechnung sagt.

03

„Der Server steht bei uns, also haben wir die Kontrolle."

Kontrolle heißt: nachvollziehbare Zugriffe, dokumentierte Konfiguration, reproduzierbarer Wiederanlauf, Wechselfähigkeit beim Betriebspartner. Der Standort allein liefert davon keinen einzigen Punkt.

Der Grund für den Gang in die Public Cloud war selten der Standort, sondern das Betriebsmodell. Wer zurückverlagert und dabei das Betriebsmodell verliert, hat die Rechnung gesenkt und die Organisation ausgebremst.

03 Die Lösung

Eine Private Cloud, die sich bedient wie die Public Cloud

Dieselben Bausteine wie ein moderner Cloud-Anbieter, nur auf Infrastruktur, die Ihnen gehört oder die Sie in einem europäischen Rechtsraum kontrollieren. Die Bausteine sind einzeln buchbar.

01

Standortanalyse und Workload-Bewertung

Wir bewerten Ihre größten Workloads einzeln: Public Cloud, eigenes Rechenzentrum oder hybrid. Das Ergebnis ist eine Zielarchitektur mit Kosten und Risiken, keine Grundsatzentscheidung.

02

Plattform mit Self-Service und Automatisierung

Provisionierung, Skalierung und Konfiguration laufen über Infrastructure as Code und Self-Service-Schnittstellen statt über Tickets. Genau das unterscheidet eine Private Cloud vom klassischen Serverbetrieb.

03

Virtualisierung und Kubernetes, wo es trägt

Proxmox oder KVM für klassische Workloads, Kubernetes nach CNCF-Standard für alles, was davon profitiert. Kein Kubernetes-Zwang: mehrere unserer größten Projekte laufen bewusst ohne.

04

Governance und Security in der Architektur

Zugriffskontrollen, Netzwerksegmentierung und Audit-Fähigkeit gehören in die Plattform, nicht in ein nachgelagertes Add-on. Wer administrativen Zugriff hat, steht dokumentiert fest, Dienstleister eingeschlossen.

05

24/7-Betrieb mit Rufbereitschaft

Der Anruf um drei Uhr nachts landet bei uns. Monitoring und Alerting, Patch- und Eskalationsmanagement und laufende Beratung gehören dazu, kein Self-Service-Portal, hinter dem Sie doch wieder allein sind.

06

Hybrid für Lastspitzen

Elastizität, ohne Kapazität dauerhaft vorzuhalten: Spitzen laufen über die Anbindung an ein europäisches Rechenzentrum. Hybrid-Cloud-Lösungen sind hier der Normalfall, nicht der Kompromiss.

04 So läuft es ab

Consulting, Transition, Operation: ein Vertrag, ein Team, eine Verantwortung

Kein Flickenteppich aus Beratungshaus, Systemintegrator und Betreiber. Wer am Ende betreibt, plant anders.

Phase 01

Consulting

Standortanalyse, Bewertung je Workload, Entscheidung zwischen On-Premise und Hybrid. Am Ende steht ein Zielbild mit Kosten und Risiken und das erste Go/No-Go, bevor irgendetwas umgestellt wird.

Phase 02

Transition

Aufbau der Plattform inklusive Automatisierungsschicht, danach Migration Service für Service mit Rückfallweg. Ihr Bestand läuft weiter, es gibt keinen Stichtag, an dem alles kippt.

Phase 03

Operation

Managed Betrieb mit dem Servicelevel, das Ihre Teams aus der Public Cloud kennen: Monitoring, Security, FinOps und Automatisierung, 24/7, mit Rufbereitschaft und laufender Beratung.

In bisherigen Projekten lagen zwischen erstem Spatenstich und produktiver Zielumgebung zwei bis sechs Monate, je nach Landschaft. Wir bauen nichts, das wir danach selbst nicht betreiben wollten.

05 Belege

Vier Unternehmen, deren Plattform dort läuft, wo sie hingehört

Ausgewählt, weil sie unterschiedliche Ausgangslagen zeigen: Konsolidierung auf eine Private Cloud, Weg aus der Public Cloud, Lastspitzen auf dedizierter Infrastruktur, erhöhte Datenschutzanforderungen.

konversionsKRAFT Digital-Marketing mit rund 80 Mitarbeitenden und einer SaaS-Plattform mit Terabit-Datenmengen. Konsolidiert auf eine hochverfügbare Private Cloud mit redundantem Datenbank-Cluster. Proxmox · Percona · GitLab
Innotech Die Anwendung lief in Azure, mit Performance-Problemen und einer Kostenkurve, die nur nach oben zeigte. Zwei Monate vom ersten Spatenstich bis zur neuen Produktivumgebung auf Private Cloud, danach 24/7 mit Patch- und Eskalationsmanagement. Proxmox · Debian · HAProxy · PostgreSQL
Aerosoft Eigene dedizierte Infrastruktur, aber brutale Lastspitzen bei Produkt-Launches und am Black Friday. Verfügbarkeit dauerhaft über 99,9 Prozent, der komplette Stack von Netzwerk über Virtualisierung bis Datenbank aus einer Hand. Proxmox · HAProxy · Percona · Redis
Pro54 Marktplatz für betriebliches Gesundheitsmanagement mit rund 20 Mitarbeitenden. HR-Daten im Finanzumfeld, Betrieb unter erhöhten Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen. Stack auf Anfrage

06 Zum Weiterlesen und Prüfen

Titelseite des Whitepapers Your Own Cloud in Your Own Datacenter

Kostenloses Whitepaper · 7 Seiten

Your Own Cloud in Your Own Datacenter

Von Andreas Hankel, CTO onehundred. Download gegen E-Mail-Adresse, ohne Vertriebsanruf.

07 Ehrlich gesagt

Vier Einwände, die Sie gerade haben

„Ist eine eigene Cloud nicht ein Rückschritt ins klassische Rechenzentrum?"

Nur, wenn die Plattformschicht fehlt. Self-Service, elastische Skalierung und API-Automatisierung sind keine Eigenschaften eines Hyperscalers, sondern der Plattform darüber. Wir bauen genau diese Schicht mit, deshalb arbeiten Ihre Teams danach weiter wie gewohnt, nur auf Infrastruktur, deren Standort und Zugriff Sie bestimmen.

„Wir haben gar kein eigenes Rechenzentrum."

Das brauchen Sie nicht. Wir betreiben dieselbe Plattform in deutschen Rechenzentren, die ISO-27001-zertifiziert sind, oder in Colocation. Als hosted Private Cloud beziehen Sie die Infrastruktur von uns, ohne selbst Hardware zu beschaffen. Wenn Sie ein eigenes Rechenzentrum haben, bringen wir den Stack dorthin.

„Dann sind wir eben von euch abhängig statt vom Hyperscaler."

Nur, wenn wir Sie auf eine eigene Plattform zögen. Tun wir nicht. Der Stack ist Open Source und CNCF-nah, Ihre Konfigurationen liegen als Git-Repositories bei Ihnen, und jeder kompetente Dienstleister kann den Betrieb übernehmen. Der Preis dafür: Wir müssen Sie jeden Monat neu überzeugen.

„Wir wollen nicht alles zurückholen."

Sollen Sie auch nicht. Hybrid ist für die meisten Landschaften die dauerhafte Zielarchitektur, nicht der Übergang. Wir bewerten jeden Workload einzeln, und wo einer in der Public Cloud richtig liegt, sagen wir das. Eine pauschale Empfehlung gegen die Cloud bekommen Sie hier nicht.

08 Fasttrack-Analyse

Nils Hornke
Nils HornkeCEO, onehundred

Fünfzehn Minuten über den Workload, der Sie am meisten beschäftigt

Nennen Sie uns den einen Workload, bei dem Kosten, Kontrolle oder Compliance gerade drücken. Sie bekommen eine Einschätzung, ob eine Private Cloud dafür der richtige Ort ist, und falls nicht, sagen wir Ihnen das auch.

15 Minuten · kein Vertriebstermin · Termin direkt im Kalender

09 Häufige Fragen

Was Sie sonst noch wissen wollen

Was kostet eine Private Cloud im Betrieb?
Das hängt an der Anzahl der Systeme, der geforderten Verfügbarkeit und Ihrem Stack. Eine belastbare Zahl bekommen Sie nach dem ersten Gespräch, nicht davor, und sie enthält auch den Betriebsaufwand, den TCO-Rechnungen für eigene Infrastruktur regelmäßig unterschlagen.
Müssen wir ein eigenes Rechenzentrum haben?
Nein. Wir wählen ein deutsches Rechenzentrum aus und betreiben die Plattform dort, oder wir arbeiten in Colocation. Wenn Sie ein eigenes Rechenzentrum haben, betreiben wir denselben Stack bei Ihnen vor Ort.
Wo stehen die Server?
In deutschen Rechenzentren, auf Wunsch in Ihrem eigenen. Ihre Daten verlassen die deutschen Rechenzentren nicht.
Ist onehundred ISO-27001-zertifiziert?
onehundred arbeitet nach ISO-27001- und BSI-konformen Prozessen, die genutzten Rechenzentren sind zertifiziert. Eine eigene Zertifizierung des Unternehmens behaupten wir nicht.
Welche Workloads sollten wir aus der Public Cloud zurückholen?
Die, deren Last planbar ist und deren Daten ohnehin in einem bestimmten Rechtsraum bleiben müssen. Workloads mit stark schwankender Last oder enger Bindung an einen verwalteten Dienst bleiben oft besser dort, wo sie sind. Deshalb bewerten wir einzeln und nicht pauschal.
Müssen wir dafür auf Kubernetes wechseln?
Nein. Wir betreiben genauso klassische Virtualisierung auf Proxmox oder KVM. Kubernetes ist ein Werkzeug, kein Ziel.
Können KI-Workloads mit sensiblen Daten auf dieser Plattform laufen?
Ja. GPU-Workloads, Datenpipelines sowie Trainings- und Inferenz-Workloads laufen dort, wo die Daten ohnehin bleiben müssen. Das verkürzt vor allem die Freigabeprozesse, weil Rechenleistung und Daten im selben Rechtsraum liegen.
Was passiert, wenn wir den Betriebspartner wechseln wollen?
Sie übernehmen Ihre Git-Repositories und machen weiter. Genau dafür ist der Stack so gewählt: Open Source, dokumentiert, ohne proprietären Layer, den nur wir bedienen können.