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01 Lösung · Cloud-Exit und Migration

Cloud-Migration in beide Richtungen: erst rechnen, dann umziehen

Ob Workloads aus der Public Cloud zurück ins eigene Rechenzentrum gehören oder umgekehrt, entscheidet keine Haltung, sondern eine Rechnung pro Workload. Wir legen sie offen, migrieren anschließend in die passende Richtung und betreiben das Ergebnis. Der Einstieg ist das Cloud-Exit- und TCO-Assessment, nicht der Umzug.

Einstieg
Cloud-Exit- und TCO-Assessment: Kostenmodell nach Verursacher, Szenarien, Austrittsfähigkeit.
Erfahrung
Über 100 Migrationen in drei Jahren. Ein CTO führt in der ganzen Laufbahn ein bis fünf durch.
Vorgehen
Fünf Phasen, Go/No-Go an jedem Übergang, Rückfallweg je Dienst. Kein Stichtag, an dem alles kippt.
Danach
Betrieb 24/7 aus derselben Hand: Rufbereitschaft, Patch- und Eskalationsmanagement.

02 Ausgangslage

Die Entscheidung fällt fast immer ohne Zahlen

Cloud rein oder Cloud raus wird als Grundsatzfrage verhandelt. Entschieden wird sie pro Workload, und dafür fehlt meistens die Rechnung.

01

„Die Rechnung wächst schneller als die Last."

Egress, Cross-AZ-Traffic und Premium-Support-Tiers stehen in keiner Planung, tauchen aber jeden Monat auf. Laut Flexera State of the Cloud 2026 gelten 29 Prozent der Cloud-Ausgaben als verschwendet.

02

„Ob wir überhaupt rauskönnen, weiß niemand."

Die Erhebung von BEREC und Beltug fand in unter 5 Prozent der Cloud-Verträge brauchbare Exit-Klauseln. Was ein Wechsel technisch kostet, hat vorher niemand gerechnet.

03

„Wir machen das zum ersten Mal."

Ein CTO führt in der gesamten Laufbahn ein bis fünf Migrationen durch. Jede Falle auf dem Weg ist für Ihr Team neu, und der Bestand läuft nebenher weiter.

Keiner dieser Sätze ist ein Versagen. Sie sind das normale Ergebnis davon, dass eine Migrationsentscheidung neben dem Tagesgeschäft getroffen werden soll.

03 Die Lösung

Wir verkaufen keine Richtung, wir rechnen beide

Ein Anbieter für den ganzen Weg: analysieren, migrieren, betreiben. Alles ist einzeln buchbar, und wenn ein Workload in der Public Cloud richtig liegt, sagen wir das.

01

Cloud-Exit- und TCO-Assessment

Der risikoärmste Einstieg: Kostenmodell nach Verursacher, TCO-Szenarien für Public Cloud, Private Cloud und eigenes Rechenzentrum, dazu eine priorisierte Maßnahmenliste. Egress und Support-Tiers sind darin eigene Posten.

02

Bewertung je Workload statt Grundsatzentscheidung

Kosten, Compliance und Performance werden pro Workload bewertet. Das Ergebnis ist oft eine Hybrid-Cloud-Lösung als dauerhafte Zielarchitektur und keine Bewegung in nur eine Richtung.

03

Austrittsfähigkeit in Zahlen

Was ein Exit technisch und finanziell kostet, steht vor der Entscheidung fest: Datenvolumen, Egress, Abhängigkeiten von proprietären Diensten, Restlaufzeiten und Ausstiegsklauseln.

04

Migration ohne Stichtag

Kein Wochenende, an dem alles kippt: Ihr Bestand läuft weiter, migriert wird Service für Service, und jeder Schritt hat einen Rückfallweg.

05

Zielplattform ohne neuen Lock-in

Proxmox, KVM oder Kubernetes auf Debian, in deutschen Rechenzentren oder Ihrem eigenen. Alles Open Source, Ihre Konfigurationen liegen als Git-Repositories bei Ihnen.

06

Betrieb aus derselben Hand

Nach der Migration übernehmen wir den Betrieb: 24/7 mit Rufbereitschaft, Monitoring und Alerting, Patch- und Eskalationsmanagement. Wer am Ende betreibt, plant anders.

04 So läuft es ab

Fünf Phasen. An jedem Übergang können Sie aussteigen.

Vor jeder Phase steht eine Go/No-Go-Entscheidung. Bis zur Migration ist nichts Produktives umgestellt.

Phase 01

Analyse

Wir sehen uns an, was tatsächlich läuft. Nicht was in der Doku steht. Hier entstehen Kostenmodell und TCO-Szenarien.

Phase 02

Zielbild

Vorschlag mit Kosten und Risiken, je Workload eine Empfehlung. Hier fällt die erste Go/No-Go-Entscheidung.

Phase 03

Testumgebung

Wird gebaut und belastet, während Ihr Bestand unangetastet weiterläuft.

Phase 04

Migration

Service für Service, mit Rückfallweg. Kein Stichtag, an dem alles kippt.

Phase 05

Betrieb

24/7, Monitoring, Patch- und Eskalationsmanagement, laufende Beratung.

In den dokumentierten Projekten lagen zwischen erstem Spatenstich und abgeschalteter Altumgebung zwei bis sechs Monate, je nach Landschaft.

05 Belege

Drei Wege raus, dokumentiert mit Stack

Ausgewählt, weil sie unterschiedliche Ausgangslagen zeigen: Kostenexplosion beim Hyperscaler, Performance-Problem in Azure, komplette Altlandschaft.

Textbroker Selbst gebaute AWS-Umgebung mit über 50 Services, dann verließen die Schlüsselpersonen das Unternehmen. Nach dem Exit 75 Prozent weniger Plattform- und Servicekosten bei unveränderter Verfügbarkeit. Das ist der höchste in unseren Projekten dokumentierte Wert, ein Einzelfall und kein Versprechen. Debian · Apache2 · Percona · MariaDB · GitLab
Innotech Die Anwendung lief in Azure, mit massiven Performance-Problemen und einer Kostenkurve, die nur nach oben zeigte. Zwei Monate vom ersten Spatenstich bis zur neuen Produktivumgebung auf Private Cloud, danach 24/7 mit Patch- und Eskalationsmanagement. Proxmox · Debian · HAProxy · PostgreSQL · Redis
Social Wave Nach der Übernahme von MeinHotspot zwei Aufgaben gleichzeitig: die Altplattform absichern und daneben eine neue Container-Plattform aufbauen. In sechs Monaten war die komplette Altinfrastruktur migriert und abgeschaltet. Kubernetes · Traefik · Velero · CephFS · MySQL

06 Ehrlich gesagt

Vier Einwände, die Sie gerade haben

„Rechnet sich ein Exit bei uns überhaupt?"

Das ist genau die Frage des Assessments. Manche Workloads liegen in der Public Cloud richtig: stark schwankende Last, kurze Laufzeit, Dienste ohne Entsprechung außerhalb. Bei stabiler Grundlast sieht die Rechnung meistens anders aus. Welche Ihrer Workloads wohin gehören, steht am Ende der Analyse.

„Wir wollen Kosten senken, aber nicht umziehen."

Dann fangen wir damit an. Rechtegrößen, ungenutzte Ressourcen, Speicherklassen, Datenwege und Commitment-Modelle heben oft genug, ohne dass eine einzige Maschine den Anbieter wechselt. Wie das im Alltag aussieht, steht in unseren Artikeln zu Kostenmanagement in der Cloud und zur Kontrolle über die Cloud-Kosten.

„Steht der Betrieb während der Migration still?"

Nein, genau das vermeidet das Vorgehen. Es gibt keinen Stichtag, an dem alles kippt. Ihr Bestand läuft weiter, migriert wird Service für Service, und jeder Schritt hat einen Rückfallweg. Die Testumgebung trägt Last, bevor der erste produktive Dienst umzieht.

„Dann sind wir hinterher von euch abhängig."

Nur wenn wir Sie auf eine eigene Plattform zögen. Tun wir nicht. Der Stack ist Open Source und CNCF-nah, jeder kompetente Dienstleister kann ihn übernehmen, und Ihre Konfigurationen liegen als Git-Repositories bei Ihnen. Nach unserem Engagement ist Ihr Team eigenständiger, nicht abhängiger.

07 Fasttrack-Analyse

Nils Hornke
Nils HornkeCEO, onehundred

Fünfzehn Minuten mit jemandem, der Ihren Job hatte

Im Team sitzen Leute, die selbst CTO waren. Bringen Sie die Workloads mit, die Ihre Rechnung treiben, und Sie bekommen eine Einschätzung, ob sich ein Exit lohnt. Wir sagen regelmäßig, dass jemand nichts ändern soll.

15 Minuten · kein Vertriebstermin · Termin direkt im Kalender

08 Häufige Fragen

Was Sie sonst noch wissen wollen

Sollen wir in die Public Cloud oder wieder heraus?
Beides kommt vor, oft im selben Unternehmen. Die Antwort fällt pro Workload und hängt an Lastprofil, Datenvolumen, Compliance-Anforderung und Betriebsaufwand. Das Assessment beantwortet die Frage mit Zahlen statt mit einer Cloud-Strategie auf Prinzipienebene.
Was kostet ein Cloud-Exit und welche Egress-Kosten fallen an?
Der größte Posten ist selten die Migration selbst, sondern der Datenabfluss: Die Hyperscaler berechnen dafür in der Größenordnung von 0,09 US-Dollar je Gigabyte, was bei großen Beständen schnell fünfstellig wird. Ihre konkrete Zahl ergibt sich aus Datenvolumen, Zielort und Zeitplan und steht im Assessment.
Ändert der EU Data Act etwas an den Wechselgebühren?
Ja. Der EU Data Act ist seit dem 12.09.2025 anwendbar, und ab dem 12.01.2027 dürfen Wechselgebühren beim Anbieterwechsel EU-weit nicht mehr erhoben werden. Die Kosten für den laufenden Datenverkehr im Betrieb bleiben davon unberührt.
Wie lange dauert eine Cloud-Migration?
In den dokumentierten Projekten zwischen zwei und sechs Monaten: Innotech in zwei, Frederix in drei, Social Wave in sechs Monaten, parallel zum Altbetrieb. Ihre Dauer hängt an der Landschaft, eine ehrliche Einschätzung bekommen Sie nach dem ersten Gespräch.
Auf welche Zielplattform wird migriert?
Auf Proxmox, KVM oder Kubernetes auf Debian, alles Open Source, in deutschen Rechenzentren oder Ihrem eigenen. Kubernetes ist dabei ein Werkzeug und kein Ziel: Mehrere der größten Projekte laufen bewusst ohne.
Übernehmt ihr auch eine Migration von AWS zu Azure?
Die Bewertung ja, die Umsetzung nur, wenn der Zielort wirklich ein Hyperscaler bleiben soll. Unser Weg führt auf den eigenen Open-Source-Stack. Wenn Sie aus AWS oder Azure heraus wollen, ist das genau unsere Richtung.
Wie senken wir Cloud-Kosten ohne Architekturänderung?
Über Rechtegrößen, Abschalten ungenutzter Ressourcen, passende Speicherklassen, kürzere Datenwege und Commitment-Modelle mit realistischer Laufzeit. Im Assessment stehen diese Maßnahmen priorisiert nach Hebel und Aufwand.
Wird die Umgebung nach der Migration auch betrieben?
Ja, das ist der Kern des Modells: Wir migrieren nicht nur, wir betreiben danach, 24/7 mit Rufbereitschaft, Patch- und Eskalationsmanagement. Wer am Ende betreibt, plant anders.