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01 Lösung · KI-Infrastruktur

GPU-Server mieten reicht nicht. Sie brauchen KI-Infrastruktur, die im Betrieb trägt.

Wir bauen und betreiben Inferenz- und Modell-Hosting-Infrastruktur in einer Umgebung, die Sie kontrollieren: im eigenen Rechenzentrum oder in einem europäischen, souveränen Rechenzentrum. Der Einstieg ist eine Readiness-Prüfung, keine Bestellung. Sie bekommen Consulting, Aufbau und Betrieb aus einer Hand.

Einstieg
Readiness-Prüfung: Dateninfrastruktur, Rechenkapazität, Souveränität
Betriebsort
On-Premise oder europäisches, souveränes Rechenzentrum
Modelle
Offene Modelle der Llama- und Mistral-Familie, Kontrolle über Versionen
Betrieb
24/7 mit Rufbereitschaft, Patch- und Eskalationsmanagement

02 Ausgangslage

Der Engpass ist der Betrieb, nicht das Modell

Je nach Studie und Definition erreichen zwischen 42 Prozent (S&P Global, „2025 Voice of the Enterprise") und über 80 Prozent (RAND Corporation) der KI-Initiativen den produktiven Betrieb nicht. Die Ursachen liegen selten im Modell.

01

Der Pilot lief auf einer Maschine

Ein Proof of Concept braucht einen Datenexport und eine GPU. Der Regelbetrieb braucht Orchestrierung, Mandantentrennung, Monitoring und einen Wiederanlauf. Dieser Schritt wird selten als eigenes Projekt geplant, und danach ist niemand zuständig, wenn die Anwendung um drei Uhr nachts nicht antwortet.

02

Jede Anfrage verlässt Ihr Haus

Bei externen Modell-APIs geht jede Anfrage samt der Daten im Prompt hinaus. Meist ist nicht dokumentiert, welche Inhalte das sind. Standard-Nutzungsbedingungen erlauben zudem die Weitergabe von Daten zur Modellverbesserung: Ihren Kunden gegenüber müssen Sie das Gegenteil belegen können.

03

GPU-Kapazität wird beschafft, nicht geplant

Wer GPU-Server fallweise kauft oder mietet, hat keine Kapazitätsplanung und keine belastbare Make-or-Buy-Rechnung. Ohne erwartetes Anfragevolumen über zwölf Monate und ohne Aussage zur Gleichmäßigkeit der Auslastung ist jede Investitionsentscheidung ein Bauchgefühl.

Dazu kommt die Nachweisfrage: Für Hochrisiko-Systeme verlangt der EU AI Act Konformitätsbewertung und Nachweisführung. Wer nicht weiß, wo seine Inferenz stattfindet, kann nichts davon belegen.

03 Die Lösung

Inferenz läuft in Ihrer Umgebung, nicht in einer Blackbox

Die KI Engine ist aus drei bewusst austauschbaren Bausteinen gebaut. Neue Modellversionen, andere Hardware-Backends oder ein Wechsel der Hosting-Umgebung erfordern deshalb keine Neuentwicklung. Davor steht die Prüfung, ob sich das für Sie überhaupt rechnet.

01

KI-Infrastruktur-Readiness

Technisches Assessment der Voraussetzungen: Dateninfrastruktur, verfügbare Rechenkapazität, GPU-Bedarf und Souveränitätsanforderungen. Eine reine Plattformfrage, keine Bewertung Ihrer Anwendungsfälle.

02

Machbarkeitsprüfung und Make-or-Buy

Wir quantifizieren Modellgröße, erwartete Last und Wartungsaufwand und rechnen Make or Buy über drei Größen: erwartetes Anfragevolumen, Laufzeit der Nutzung, Gleichmäßigkeit der Auslastung. Die Rechnung ist in beide Richtungen offen.

03

Hosting-Schicht

Die Schicht für offene oder lizenzierte Modelle, typischerweise LLMs, ergänzt um Bild- oder Embedding-Modelle. Sie behalten die Kontrolle über Modellversionen, ein Anbieter-Update ändert Ihr Modellverhalten nicht ungefragt.

04

Inferenz-Laufzeitumgebung

Die Laufzeitumgebung auf GPU- oder spezialisierter Beschleunigerhardware. Dimensioniert auf die Modellgröße und die Last aus der Machbarkeitsprüfung, nicht auf ein Datenblatt.

05

Orchestrierungsschicht

Skalierung, Lastverteilung und Zugriffssteuerung, dazu Mandantentrennung und Wiederanlauf. Das ist die Schicht, an der Pilotprojekte auf dem Weg in den Regelbetrieb scheitern.

06

Managed Betrieb

Betrieb der KI Engine mit definierter Verfügbarkeit und Kapazitätssteuerung: Monitoring von Latenz, Kosten und Modellqualität, Update-Management für Modelle, Skalierung nach Last und ein monatlicher Compliance- und Kosten-Report.

04 So läuft es ab

Vier Schritte, drei Ausstiegspunkte

Jedes Vorhaben beginnt mit einer Prüfung, nicht mit einer Bestellung. An jedem Übergang steht eine Go/No-Go-Entscheidung.

Schritt 1

Readiness

Wir sehen uns an, was vorhanden ist: Daten, Rechenkapazität, Plattform, Souveränitätsanforderungen. Ergebnis ist eine Liste dessen, was für produktive KI-Workloads fehlt.

Schritt 2

Machbarkeit und Make-or-Buy

Zielbild, Kapazitätsplanung und die Laufzeitrechnung gegen die API-Nutzung. Erste Go/No-Go-Entscheidung. „Die API bleibt günstiger" ist ein zulässiges Ergebnis.

Schritt 3

Aufbau und Pilot

Hosting-Schicht, Inferenz-Laufzeitumgebung und GPU-Orchestrierung werden gebaut und mit echten Anfragen belastet, während Ihre bestehenden Werkzeuge weiterlaufen. Zweite Go/No-Go-Entscheidung.

Schritt 4

Betrieb

Übergang in den Managed Betrieb mit Monitoring, Kapazitätssteuerung und Update-Management. Frühe Kundenprojekte begleiten wir technisch besonders eng.

Fachliche KI-Strategie, also die Frage, welche Anwendungsfälle sich lohnen, gehört in Ihre Fachbereiche oder zu spezialisierten Beratungshäusern. Wir verantworten die Plattform und ihren Betrieb.

05 Belege

Was belegt ist: die Plattform darunter

Die KI Engine ist im Aufbau. Ein abgeschlossenes Referenzprojekt gibt es nicht, und wir behaupten keines. Belegt ist die Schicht, auf der eine Inferenz-Umgebung aufsetzt: Container, Speicher, Netz und ein Betrieb, der Last aushält.

GeoMobile Digitalisierungspartner für den ÖPNV. Die gesamte Anwendung zog von virtuellen Maschinen auf Container um, inklusive getrennter Umgebungen und Schulung des eigenen Dev-Teams. Seit Jahren über 99,9 Prozent Verfügbarkeit bei deutlich kürzeren Deployment-Zyklen. Kubernetes · Istio · Velero · CephFS · PostgreSQL
konversionsKRAFT Digital-Marketing mit rund 80 Mitarbeitenden. SaaS-Plattform mit Terabit-Datenmengen, konsolidiert auf eine hochverfügbare Private Cloud mit redundantem Datenbank-Cluster. Proxmox · Percona · GitLab
Aerosoft Simulationssoftware mit brutalen Lastspitzen zu Produkt-Launches und am Black Friday. Verfügbarkeit dauerhaft über 99,9 Prozent, der komplette Stack von Netzwerk über Virtualisierung bis Datenbank aus einer Hand. Proxmox · HAProxy · Percona · Redis

06 Zum Weiterlesen und Prüfen

Titelseite des Whitepapers KI Engine

Kostenloses Whitepaper · 8 Seiten

KI Engine

Von Andreas Hankel, CTO onehundred. Download gegen E-Mail-Adresse, ohne Vertriebsanruf.

07 Ehrlich gesagt

Was Sie an dieser Stelle zu Recht fragen

„Ist die KI Engine ein fertiges Produkt, das wir einfach buchen können?"

Nein. Es gibt keinen Konfigurator und keinen Ein-Klick-Ersatz für Cloud-APIs. Jedes Vorhaben beginnt mit einer Machbarkeits- und Souveränitätsprüfung, und deren Ergebnis kann lauten, dass Sie bei der API bleiben sollten.

„Rechnet sich eigene Inferenz für ein Unternehmen unserer Größe?"

Möglicherweise nicht. Eigene Inferenz-Infrastruktur hat hohe Grundkosten und niedrige Grenzkosten. Bei kleinen oder stark schwankenden Volumina schlagen externe Modell-APIs eigene Infrastruktur häufig weiterhin. Es gibt aber Fälle, in denen die Souveränitätsanforderung die Kostenrechnung überstimmt: dann ist sie die Entscheidung, nicht die Rechnung.

„Müssen wir unsere bestehenden KI-Werkzeuge dafür ablösen?"

Nein, ein hybrides Modell ist oft das sinnvollere. Unkritische Anwendungsfälle laufen weiter über Standard-Werkzeuge, sensible oder kundenbezogene Verarbeitung über die eigene KI Engine. Welche Anfragen Ihre Umgebung nicht verlassen dürfen, klären wir in der Consulting-Phase.

„Beraten Sie uns auch dazu, wo sich KI bei uns lohnt?"

Nein, das ist bewusst nicht unser Feld. Fachliche KI-Strategie, Anwendungsfall-Bewertung und die Integration bestehender SaaS-Werkzeuge liegen bei Ihren Fachbereichen oder bei spezialisierten Beratungshäusern. Ebenso wenig übernehmen wir die rechtliche Bewertung nach EU AI Act oder DSGVO: Wir verantworten, dass die Architektur technisch nachweisfähig ist.

08 Fasttrack-Analyse

Nils Hornke
Nils HornkeCEO, onehundred

Prüfen Sie zuerst, ob es sich rechnet

Das Erstgespräch ist unverbindlich. Sie schildern den Anwendungsfall, wir sagen Ihnen, welche Fragen vor einer Investitionsentscheidung beantwortet sein müssen und welche Größen in die Make-or-Buy-Rechnung gehören.

15 Minuten · kein Vertriebstermin · Termin direkt im Kalender

09 Häufige Fragen

Häufige Fragen zu KI-Infrastruktur und LLM-Hosting

LLM selbst hosten oder eine API nutzen?
Das ist eine Laufzeitrechnung über drei Größen: erwartetes Anfragevolumen, Nutzungsdauer und Gleichmäßigkeit der Auslastung. Eigene Inferenz hat hohe Grundkosten und niedrige Grenzkosten, APIs sind ohne Vorlauf nutzbar und bei geringem oder schwankendem Volumen schwer zu schlagen.
Wann lohnt sich eigene LLM-Inferenz?
Bei wachsendem, möglichst konstantem Anfragevolumen über eine längere Laufzeit. Und immer dann, wenn Anfragen mit Personenbezug, Geschäftsgeheimnissen oder regulierten Inhalten die eigene Umgebung nicht verlassen dürfen.
Welche GPU brauchen wir für LLM-Inferenz?
Das ergibt sich aus Modellgröße, erwarteter Last und Latenzanforderung, nicht aus einem Datenblatt. Wir quantifizieren diese drei Größen in der Machbarkeitsprüfung und leiten daraus die Kapazitätsplanung ab.
Wie lassen sich Llama oder Mistral DSGVO-konform hosten?
Indem die Inferenz in einer Umgebung läuft, die Sie kontrollieren: On-Premise oder in einem europäischen, souveränen Rechenzentrum. Prompts, hochgeladene Referenzmaterialien und generierte Ergebnisse bleiben dort und werden nicht zur Modellverbesserung an Dritte weitergegeben.
Wer übernimmt den MLOps-Betrieb inklusive Monitoring und Drift?
Das ist die Operation-Phase: Managed Betrieb mit definierter Verfügbarkeit, Kapazitätssteuerung, Monitoring von Latenz, Kosten und Modellqualität sowie Update-Management für Modelle. Variable GPU- und Compute-Kosten sind darin nicht enthalten.
Ab wann gelten die Hochrisiko-Pflichten des EU AI Act?
Nach der Einigung des Digital Omnibus im Juni 2026 gelten sie für eigenständige KI-Systeme ab dem 2. Dezember 2027 und für in Produkte eingebettete Systeme ab August 2028. Wer noch auf den ursprünglichen Termin August 2026 plant, hat mehr Zeit als angenommen.
Was ist der Unterschied zwischen Inferenz und Training?
Training erzeugt ein Modell, Inferenz nutzt es für Anfragen. Wir bauen und betreiben ausschließlich Infrastruktur für Inferenz und Modell-Hosting, nicht für Modell-Training oder Fine-Tuning.
Betreiben Sie LLM-Hosting in Deutschland?
Betriebsort ist entweder Ihr eigenes Rechenzentrum oder ein europäisches, souveränes Rechenzentrum. Welche Ausprägung passt, ergibt sich aus den Souveränitätsanforderungen in der Consulting-Phase.