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Your Own Cloud in Your Own Datacenter: Cloud-Komfort ohne Hyperscaler-Abhängigkeit.

Was Repatriation wirklich bedeutet: nicht „Cloud oder nicht“, sondern welcher Workload wohin gehört. Sieben Seiten von Andreas Hankel, CTO onehundred, für IT-Entscheider, CTOs und Cloud-Verantwortliche.

Andreas Hankel, CTO onehundred

Andreas Hankel

CTO onehundred · Ex-CTO idealo · CIO des Jahres 2014

„Rückverlagerung scheitert selten an der Hardware. Sie scheitert daran, dass die Plattformschicht dabei vergessen wird: Self-Service und Elastizität sind keine Eigenschaften eines Hyperscalers, sie lassen sich im eigenen Rechenzentrum genauso bauen, wenn man sie von Anfang an mitdenkt.“

Andreas Hankel, Autor des Whitepapers
  • Ex-CTO idealo: Fast neun Jahre, 2016 bis 2025.
  • CIO des Jahres 2014: Kategorie Mittelstand, verliehen von IDG, CIO-Magazin und Computerwoche. Als VP Technology bei ImmobilienScout24 hat er den Serverbetrieb zurück ins Unternehmen geholt, eine eigene Private Cloud gebaut und die Virtualisierungsplattform gewechselt, bei laufendem Betrieb.
  • Über 30 Jahre in der IT: Seit 1990, davon 18 Jahre Fiducia IT, danach ImmobilienScout24 und idealo.

„Was entstanden ist, ist vorbildlich und weist den Weg für die Gestaltung von Systemen der Zukunft.“

Manfred Broy, Jury CIO des Jahres 2014

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In wenigen Minuten im Postfach. Mit den neun Fragen wissen Sie heute noch, ob bei Ihnen die Workload-Bewertung, die Automatisierung oder das Betriebsmodell die offene Stelle ist.

Die Lage

71 Prozent zurückverlagert: warum Repatriation eine Korrektur ist, keine Kehrtwende.

Cloud-Repatriation gilt 2026 als Trend, und wird dabei häufig als Kehrtwende gelesen. Die belastbare Lesart: Organisationen holen einzelne Workloads zurück, weil sich für diese Workloads die Rechnung nicht mehr trägt, während sie andere weiter in der Public Cloud betreiben.

71 %

der Unternehmen haben laut IDC bereits Workloads aus der Public Cloud zurückgeholt, bei gleichzeitig 21,5 % Marktwachstum der Public Cloud. Beides stimmt: Es werden Workloads zurückgeholt und es werden neue in die Cloud gebracht.

Quelle: IDC

86 %

der CIOs haben laut einer Barclays-Umfrage Rückverlagerungspläne für einzelne Workloads.

Quelle: Barclays

57 %

der IT-Leiter möchten laut Nutanix Enterprise Cloud Index 2026 ihre Infrastruktur in einem einzigen Land betreiben.

Quelle: Nutanix Enterprise Cloud Index 2026

Was drinsteht

Welcher Workload gehört wohin?

Das Whitepaper behandelt drei Thesen: was die Zahlen zur Rückverlagerung wirklich hergeben, was sich vom Hyperscaler entkoppeln lässt, und woran Rückverlagerungen in der Praxis scheitern. Zu jeder These stehen drei Fragen, mit denen Sie den eigenen Stand in wenigen Minuten einordnen.

01

Repatriation ist belegt – als Korrektur, nicht als Kehrtwende

Die Zahlenlage ist deutlich: IDC beziffert den Anteil der Unternehmen, die bereits Workloads zurückgeholt haben, auf 71 %; eine Barclays-Umfrage nennt 86 % der CIOs mit Rückverlagerungsplänen. Der Nutanix Enterprise Cloud Index 2026 zeigt, dass 57 % der IT-Leiter Infrastruktur in einem einzigen Land betreiben möchten. Gleichzeitig wächst der Public-Cloud-Markt weiter um 21,5 %. Beides stimmt: Es werden Workloads zurückgeholt und es werden neue in die Cloud gebracht. Der breitere Konsens vieler Quellen ist Hybrid als dauerhafte Zielarchitektur.

02

Self-Service und Elastizität sind keine Eigenschaften des Hyperscalers

Was Nutzer an der Cloud schätzen, ist selten die Rechenzentrumsadresse: Es sind Self-Service-Provisionierung, elastische Skalierung, API-Zugriff und Automatisierung. Diese Eigenschaften entstehen aus der Plattformschicht, nicht aus dem Eigentümer des Rechenzentrums. Sie lassen sich im eigenen oder in einem europäischen RZ ebenso bauen. Der Aufwand liegt dabei nicht in der Hardware, sondern in der Automatisierung: Ohne Infrastructure as Code und Self-Service-Schnittstellen wird aus einer Rückverlagerung ein Rückschritt in die Ticket-Welt, und die internen Nutzer merken es zuerst.

03

Kontrolle entsteht aus dem Betriebsmodell, nicht aus dem Standort

Ein Server im eigenen Rechenzentrum ist noch keine Kontrolle. Kontrolle heißt: nachvollziehbare Zugriffe, dokumentierte Konfiguration, reproduzierbarer Wiederanlauf, Wechselfähigkeit bei Lieferanten. All das sind Betriebseigenschaften. Sie können in einem gemieteten europäischen RZ besser erfüllt sein als im eigenen Keller. Für Organisationen, die aus Souveränitäts- oder Compliance-Gründen zurückverlagern, ist das die entscheidende Nuance: Der Standort ist eine notwendige, keine hinreichende Bedingung.

Weitere Kapitel

  • Technische Vertiefung: Cloud-Bausteine in kontrollierter Umgebung
  • Nutzen und Wirtschaftlichkeit
  • Was passiert, wenn Sie nichts tun
  • Was onehundred hier übernimmt
  • Häufig gestellte Fragen
  • Fazit: Wo stehen Sie?
  • Quellen

Was onehundred übernimmt

Consulting, Transition, Operation.

onehundred baut und betreibt die Plattform, im Rechenzentrum des Kunden oder in einem deutschen bzw. europäischen RZ. Der Kunde behält die Kontrolle über Daten, Standort und Zugriff und bekommt trotzdem Cloud-Bedienbarkeit.

Consulting

Standortanalyse, Architekturentscheidung On-Prem vs. Hybrid, workload-spezifische Bewertung

Transition

Aufbau der Plattform im eigenen oder europäischen RZ inklusive Automatisierungsschicht

Operation

Managed Betrieb mit Cloud-Komfort: Self-Service, Elastizität, definierte Wiederanlaufzeiten

Wo die Bewertung ergibt, dass ein Workload in der Public Cloud richtig liegt, sagen wir das. Dieses Angebot ist keine Empfehlung gegen die Cloud, sondern die Fähigkeit, beide Richtungen sauber zu bauen.

Nachgefragt

Häufig gestellte Fragen.

Ist „eigene Cloud im eigenen RZ“ nicht ein Rückschritt zum klassischen Rechenzentrum?
Nein. Der entscheidende Unterschied ist, dass Self-Service, Elastizität und Automatisierung erhalten bleiben. Teams arbeiten weiter wie in der Public Cloud, nur auf Infrastruktur, die Sie kontrollieren.
Muss ich ein eigenes Rechenzentrum haben?
Nein. Die Plattform kann im eigenen RZ aufgebaut werden, alternativ in einem deutschen oder europäischen Rechenzentrum, das onehundred für Sie auswählt und betreibt.
Bedeutet Datenhoheit, dass wir auf moderne KI-Anwendungen verzichten müssen?
Im Gegenteil. Die Plattform ist bewusst KI-ready ausgelegt, damit datenintensive und sensible KI-Workloads dort laufen können, wo die Daten ohnehin bleiben müssen.
Wer betreibt die Plattform im laufenden Betrieb?
onehundred übernimmt in der Operation-Phase den Managed Betrieb, Monitoring, Security, FinOps und Automatisierung, mit dem Servicelevel, das Teams aus der Public Cloud gewohnt sind.

Fazit

Wo stehen Sie?

Rückverlagerung ist dort sinnvoll, wo Kosten, Compliance oder Kontrolle es hergeben, und nur dort. Wer sie durchführt, sollte die Plattformschicht mitnehmen, sonst tauscht er ein Kostenproblem gegen ein Akzeptanzproblem. Die neun Fragen in diesem Dokument sind so geschnitten, dass Sie danach wissen, ob bei Ihnen die Workload-Bewertung, die Automatisierung oder das Betriebsmodell die offene Stelle ist.

  1. Die Workload-Bewertung
  2. Die Automatisierung
  3. Das Betriebsmodell
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Warum jetzt

Wer an einer reinen Public-Cloud-Strategie festhält, während sich der Markt mehrheitlich in Richtung Rückverlagerung bewegt, kumuliert regulatorische und wirtschaftliche Risiken, während Wettbewerber ihre Infrastrukturkosten und Datenhoheit bereits neu ordnen.